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  • Kategorie: Presse
Münster Open im Squash

Münster - Der Squash führt in der deutschen Sportlandschaft ein unauffälliges, aber quicklebendiges Nischendasein - auch in Münster. Einmal im Jahr spielen die Boarder bei den Münster Open um Ligapunkte. An diesem Wochenende ist es wieder so weit.

Man spürt es selten, aber der Rückschlagsport in Käfighaltung lebt – auch in Münster schickt das Squashboard an der Borkstraße seine Teams Jahr für Jahr unverdrossen in den Kampf um Ligapunkte. Einmal im Jahr treten die heimischen Squasher aus ihrer Wohlfühlzone ins Rampenlicht und bitten die nationale Spitze zu den offenen Münster Open auf die Courts an der Borkstraße – immer wieder zuverlässig organisiert vom Organisatoren-Trio Daniel und Stefan Brinkmann sowie Ralf Brandt.

An diesem Wochenende ist es wieder so weit – und sehr zur Freude der Veranstalter ohne die übermächtige Sommerkonkurrenz vom König Fußball, „Endlich mal keine EM oder WM. Dann können sich die alle Spieler auch richtig reinhängen ohne was zu verpassen“, stellt Brandt fest, der mit seinen Mitstreitern auf 25 Jahre Turniererfahrung zurückblickt.

Die Spiele seien in allen Klassen im Niveau gestiegen, so Brandt. „Mit 80 Teilnehmern stehen wir in NRW an erster Stelle, wenn es um die Vergabe von Ranglistenpunkte auf Landesebene geht“, freut sich Brinkmann. Die Organisatoren haben auch dieses Mal wieder alles versucht, um dem Sport mit dem schnellen Gummiball einen würdigen Rahmen zu verleihen: neu im Programm ist der Video Live Stream vom Centercourt.

Im Herren A-Feld ist der Wormser Tim Weber, derzeitig Vierter der nationalen Rangliste, an Position Eins gesetzt. Gefolgt von Johannes Dehmer-Saelz (Maintal). Der 18-Jährige will die MS-Open zur sportlichen Weiterentwicklung nutzen und peilt das Finale an. An Position drei und vier folgen Christian Wucherer vom Sportwerk Hamburg und Sandro Ehlers aus Frankfurt.

„Auch im B-Feld wird sicherlich ein Regionalliganiveau erforderlich sein, um auf dem Siegertreppchen zu stehen“, ist sich Daniel Brinkmann sicher. Mit den Münsteranern Julian Scheipermeier, Dirk Felder, Nicolas Schiffer, Peter Ruß, Andreas Müller, Julian Scheipermeier, Andreas Kaulfuß, Christian Meyer und Alexander Holle haben neun Boarder gemeldet. Die Setzliste wird angeführt vom Bochumer Frank Günther und dem Dortmunder Stephan Milardovic. „Ein heißer Anwärter auf den Titel in diesem Feld ist der Vorjahressieger André Igelbrink aus Hasbergen, der auch in diesem Jahr wieder an den Start geht“, so Brandt.

Im C-Tableau finden sich Squasher aller Spielstärken wieder. Mit Jan Mertin und David Bomas und Tom Meyer wollen drei Squashboarder versuchen erste Ranglistenpunkte zu sammeln. Nur Spieler mit der Spielstärke „Hobby“ haben in der D-Kategorie gemeldet. Fast alle kommen aus Münster. In der Damenkonkurrenz sind Spielerinnen aus der Regionalliga zu finden.

Natürlich wird auch in diesem Jahr wieder die Squash-Speed-Variante Five Shoot Out angeboten. Das Turnier im Turnier hat sich mehr als etabliert. Los geht es am Samstag ab 9.30 Uhr, Sonntag ist erster Aufschlag um 10 Uhr.

Viele Wände, aber keine Grenzen: Squash vom feinsten präsentierten im Vorjahresfinale der Münster Open Weber und Senkel.

Viele Wände, aber keine Grenzen: Squash vom feinsten präsentierten im Vorjahresfinale der Münster Open Tim Weber und Yannick Senkel. Foto: Squashboard

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Turnierfacts

" Der Teilnehmer der den weitesten Weg zu den MS-Open nahm, war 2003 Ibrahim Gul aus Pakistan. "