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Berichte zu den MS-Open 2015

Alle Vor- und Nachberichte sowie Pressemitteilungen der MS-Open Alle Vor- und Nachberichte sowie Pressemitteilungen der MS-Open

Nachfolgend findet Ihr alle Turnierberichte zu den MS-Open 2015. Auf dieser Seite listen wir alle Berichte der Westfälischen Nachrichten und Münsterschen Zeitung, sowie Pressemitteilungen vom Squashboard Münster auf.

Bericht: Westfälische Nachrichten22.06.2015
WN: Yannik Omlor entscheidet Herrenfinale in 29 Minuten gegen Pascal Tagaz für sich

Das Herrenfinale - Ein kurzes Vergnügen

Schnell erledigt: Das Herrenfinale entschied Yannik Omlor (v.) in 29 Minuten gegen Pascal Tagaz für sich. Foto: Pjer Biederstädt

Münster - Nicht mal eine halbe Stunde brauchte Yannik Omlor im Herren-Finale der Squash-Open Münster, um sich zum ersten Mal in die Siegerlisten des Traditionsturniers einzutragen. Nach 29 Minuten besiegte der aktuelle Deutsche U-19-Meister aus Stuttgart seinen Kontrahenten Pascal Tagaz aus Mülheim mit 11:5, 11:7 und 11:7.

Von Pjer Biederstädt

Obwohl beide Finalisten in der Bundesliga aktiv sind, war im Endspiel ein Klassenunterschied nicht wegzudiskutieren. „Da war für mich heute nichts zu machen. Yannik war klar besser. Bundesliga ist eben nicht gleich Bundesliga“, betonte der Zweitplatzierte Pascal Tagaz, dessen Mannschaftskollege von den SC Hot Socks Mülheim, Yannis Senkel, Dritter wurde. Deutschlands Nachwuchshoffnung Omlor (Sportinsel Stuttgart) freute sich indes über den Sieg: „Ich habe Münster als Vorbereitung für Pioneer-Cup in Köln genutzt. Dass ich gewinnen würde, habe ich allerdings nicht erwartet.“

Schließlich wurde das sonst so namhafte Teilnehmerfeld wegen eines ärgerlichen Faux-Pas in Qualität und Quantität beschnitten. Weil der Deutsche Squash-Verband einem neuen Ballausrüster den Zuschlag gegeben hatte, konnte das Turnier nicht als PSA-Weltserien­event, das mit anderen Bällen gespielt werden muss, an den Start gehen. „Weil der Verband ein dreiviertel Jahr gepennt hat, gab es für uns keine Chance auf Nachbesserung“, machte Co-Organisator Ralf Brandt seinem Ärger Luft. Keine Weltranglistenpunkte, keine Hochkaräter. Spitzenspieler wie Rafael Kandra, André Haschker oder Titelverteidiger Tim Weber fehlten.

Das bot den Newcomern und Lokalmatadoren die Chance ganz vorne mitzumischen. In der B-Runde verpasste Lokamatador Julian Scheipermeier im Regionalligaduell Westfalen gegen Niedersachsen den Titel knapp und musste sich Willi Wingelsdorf (LA Squasher Harseefeld) in drei Sätzen geschlagen geben. „Ich komme gerade aus Mittelamerika und hatte null Vorbereitung. Schade, dass es nicht ganz gereicht hat“, sagte Scheipermeier von Squashboard Münster. Seine Teamkollegin Eva Brauckmann startete ebenfalls im B-Feld, musste aber bereits in Runde eins die Segel streichen. Das Damenturnier gewann Maren Piesch. Die Iserlohnerin holte nach 2010 und 2011 ihren dritten Open-Titel.

In der münsterischen „Spezialdisziplin“ „Five Shoot Out“ bezwang Dustin Eickhoff im Finale den Turnierdirektor Daniel Brinkmann.

Bericht der Westfälischen Nachrichten - Foto Von Pjer Biederstädt


21.06.2015
Omlor und Pisch Titelträger bei den MS-Open 2015

Titelträger MS-Open 2015 - Yannik Omlor, Dustin Eickhoff, Pascal Tagaz

Bei den MS-Open 2015 wurde gab es beste Squashunterhaltung im Sport-Center Borkstrasse in Münster. In 122 Begegnungen wurden die Besten bei den Damen, Herren und Im Five Shoot Out Turnierfeld gesucht und schließlich auch gefunden.

Im Finale des Damenfeldes konnte sich Maren Pisch (Go! Sports Iserlohn) mit 11:6, 11:4, 11:3 gegen Lena Al-Odeh (Squashclub Bonn) durchsetzen und erreichte den dritten Titel bei den MS-Open. Den dritten Platz erreichte Stephanie Martins (ACR Köln) mit einem Sieg gegen Anika Schubert (11:8, 11:6, 11:7).

Im Endspiel der Herren-A-Konkurrenz trafen der deutsche U19 Meister Yannik Omlor (SI Stuttgart) auf den Bundesliga-Spieler Pascal Tagaz (SC Hot Socks Mülheim) aufeinander. Omlor sicherte sich mit druckvollem Spiel (11:5, 11:7, 11:7) seinen ersten Titel bei den MS-Open. Yannis Senkel (SC Hot Socks Mülheim) holte in einem knappen Match gegen Simon Wolter den dritten Platz.

Bei der Five Shoot Out Weltmeisterschaft gewann Dustin Eickhoff (ST Aplerbeck) seinen zweiten Weltmeistertitel. Trotz Matchball gegen sich drehte er Das Finale gegen Daniel Brinkmann (Squashboard Münster) noch mit 5:4. Dritter wurde Frank "Moonwalker" Günther.

Siegerbild der Damen - Al-Odeh, Pisch, Martins und Herren D - Mertins

Siegerbild Damen und Herren D: Lena Al-Odeh, Maren Pisch, Stephanie Martins (Oben) - Jan Mertins (Sieger Herren D unten)

Damen A

1. Platz Maren Pisch
2. Platz Lena Al-Odeh
3. Platz Stephanie Martins

Five Shoot Out

1. Platz Dustin Eickhoff
2. Platz Daniel Brinkmann
3. Platz Frank "Moonwalker" Günther

Herren A

1. Platz Yannik Omlor
2. Platz Pascal Tagaz
3. Platz Yannis Senkel
1. Trost Dustin Eickhoff

Herren B

1. Platz Willi Wingelsdorf
2. Platz Julian Scheipermeier
3. Platz Frank "Moonwalker" Günther
1. Trost Maximilian Baum

Herren C

1. Platz Michael Pyszny
2. Platz Till Burkholz
3. Platz Dirk Bornhorst
1. Trost Frank Thiede

Herren D

1. Platz Jan Mertin
2. Platz David Bomas
3. Platz Jost Kaltenbach
1. Trost Lars Lemcke


Bericht: Westfälische Nachrichten20.06.2015
WN: Newcomer wollen die Chance nutzen

Im B-Feld mit von der Partie: Eva Brauckmann vom Squashboard Münster

Im B-Feld mit von der Partie: Eva Brauckmann vom Squashboard Münster

Münster - Es ist wieder soweit: Die Squash-Open gehen am 20. und 21. Juni über die Bühne.

In der Vergangenheit war man seitens der Organisatoren der MS-Open gegen Alles und Jeden gewappnet, hatte sich mit den großen Events arrangiert, den Spielern versucht entgegenzukommen, Spielzeiten variabel zu halten und sogar den PSA-Status erlangt. Der Hochwasserschaden des letzten Jahres wurde durch die Komplettsanierung aller Courts behoben.

„Aber vor so viel Dummheit sind sogar wir nicht geschützt“, so die Organisatoren Stefan und Daniel Brinkmann und Ralf Brandt. „Nachdem wir schon im letzten Jahr das Turnier beim Verband angemeldet hatten und auch in den Turnierkalender aufgenommen wurden, hat der DSQV seinen Ballvertrag geändert. Der aktuelle Liga- und Turnierball, mit dem in Deutschland gespielt wird, stammt von der Firma Viktor. Der Ball, der auf den internationalen Turnieren der PSA gespielt wird, ist ein Ball der Firma Dunlop. Diese Situation war aber im Vorfeld schon so lange bekannt, das hätten wir als Turnierausrichter berücksichtigen können. Aber erst als die Turnierplakate schon verschickt waren, hat sich der DSQV gemeldet und seinen Fehler im Turniermanagement zugegeben. Wohl oder übel haben wir dann die Meldung bei der PSA zurückgezogen“, so die Organisatoren verärgert. „Die heimischen PSA-Spieler, die sonst immer das Turnier nutzten um kleine Punkte zu sammeln, haben verständlicher Weise jetzt bei anderen Turnieren gemeldet. Darunter fallen die Wormser Tim Weber, Andrè Haschker und der Paderborner Raphael Kandra.

Somit haben die Newcomer diesmal die Chance, sich den Turniersieg zu sichern. Yannik Omlor aus Frankfurt, Nummer 14 der deutschen Rangliste, führt das Feld vor Janosch Thäsler aus Brüggen an. Marco Schoeppers, ebenfalls aus Brüggen, belegt die Position drei im Herren-A-Feld, gefolgt von Dustin Eikhoff aus Dortmund. Das Herren A Feld rekrutiert sich ausschließlich aus Spielern der Bundesliga und Regionalliga. Im B-Feld haben mit den Münsteranern Julian Scheipermeier und Eva Brauckmann zwei Squashboarder für das Turnier gemeldet.

Bericht der Westfälischen Nachrichten


18.06.2015
Omlor und Platteau führen die Setzliste an

Von Ralf Brandt

In der Vergangenheit war man seitens der Organisatoren der MS-Open gegen Alles und Jeden gewappnet, hatte sich mit den großen Events arrangiert, den Spielern versucht entgegenzukommen, Spielzeiten variabel zu halten und sogar ein PSA Status erlangt. Sogar der Hochwasserschaden des letzten Jahres wurde durch die Komplettsanierung aller Courts behoben.

„Aber vor so viel Dummheit sind sogar wir nicht geschützt„ so die Organisatoren Stefan und Daniel Brinkmann, sowie Ralf Brandt. „Nachdem wir schon im letzten Jahr das Turnier beim Verband angemeldet hatten und auch in den Turnierkalender aufgenommen wurden, hat der DSQV seinen Ballvertrag geändert. Der aktuelle Liga- und Turnierball, mit dem in Deutschland gespielt wird, stammt von der Firma Viktor. Der Ball, der auf den internationalen Turnieren der PSA gespielt wird, ist ein Ball der Firma Dunlop. Diese Situation war aber im Vorfeld schon so lange bekannt, das hätten wir als Turnierausrichter berücksichtigen können. Aber erst als die Turnierplakate schon verschickt waren, hat sich der DSQV gemeldet und seinen Fehler im Turniermanagement zugegeben. Wohl oder übel haben wir dann die Meldung bei der PSA zurückgezogen“, so die Organisatoren verärgert. „Die heimischen PSA- Spieler, die sonst immer das Turnier nutzten um kleine Punkte zu sammeln, haben verständlicher Weise jetzt bei anderen Turnieren gemeldet. Darunter fallen die Wormser Tim Weber, Andrè Haschker und der Paderborner Raphael Kandra“.

Somit haben die Newcomer diesmal die Chance, sich den Turniersieg zu sichern. Yannik Omlor aus Frankfurt, Nr. 14 der DRL führt das Feld vor Janosch Thäsler aus Brüggen an. Marco Schoeppers ebenfalls aus Brüggen belegt die Position drei im Herren A Feld, gefolgt von Dustin Eickhoff aus Dortmund. Das Herren A Feld rekrutiert sich ausschließlich aus Spielern der Bundesliga und Regionalliga.

„Auch im B-Feld wird sicherlich ein Regionalliganiveau erforderlich sein, um auf dem Siegertreppchen zu stehen“, ist sich Daniel Brinkmann sicher. Mit den Münsteranern Julian Scheipermeier und Eva Brauckmann haben zwei Squashboarder für das Turnier gemeldet. Mit Lisa Seidensticker aus Bielefeld hat eine zweite Frau in dieser Kategorie gemeldet. „Mal schauen ob sich die Mädels durchsetzen können“, ist Brinkmann gespannt. Die Altnationalspielerin Brauckmann bewies zudem am letzten Wochenende, dass sie auch mit dem Golfschläger ganz gut umgehen kann. Konnte sie doch ihren ersten Turniersieg auf der Golfanlage in Münster Hiltrup verbuchen.

Im C Tableau finden sich Squasher aller Spielstärken wieder, allerdings ohne ausreichende Ranglistenplatzierung. Nur Spieler mit der Spielstärke „Hobby“ haben in der D-Kategorie gemeldet. Diese kommen fast alle aus Münster.

Auch in der Damenkonkurrenz haben Spielerinnen aus der Bundesliga gemeldet. Maren Pisch ist hier an Position Eins gesetzt. Die Spielerin vom SRV im Westen hat mit Stephanie Mertens eine starke Konkurrentin, die sich an Position zwei wiederfindet. Die Damen werden ihre Spiele im Gruppensystem austragen.

Natürlich wird auch in diesem Jahr wieder die Squash-Speed-Variante Five Shoot Out angeboten. Das Turnier im Turnier hat sich mehr als etabliert. Innerhalb von fünf Gewinnpunkten – so lange dauert ein Spiel – kann alles passieren. Ein großes Feld, alle Leistungsklassen zusammen und der ehemalige Sieger Frank Günther garantieren für Squash auf höchstem Niveau.

Da die A- und B- und C- Konkurrenz mit 16 Teilnehmern die größten Turnierfelder sind, werden die Spieler am Samstag ab ca. 9.30 Uhr mit ihren Spielen im Sportcenter an der Borkstrasse beginnen. Weiter geht es dann am Sonntag ab ca. 10.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr.

Alles über das Turnier erfahren Sie auch im Netz unter www.msopen.de

Mit freundlichen Grüßen,

Ralf Brandt

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