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Berichte zu den MS-Open 2003

Alle Vor- und Nachberichte sowie Pressemitteilungen der MS-Open Alle Vor- und Nachberichte sowie Pressemitteilungen der MS-Open

Nachfolgend findet Ihr alle Turnierberichte zu den MS-Open 2003. Auf dieser Seite listen wir alle Berichte der Westfälischen Nachrichten und Münsterschen Zeitung, sowie Pressemitteilungen vom Squashboard Münster auf.

Bericht: Westfälische Nachrichten16.06.2003
Brauckmann nutzt Posts Schwäche aus

Münster - Eva Brauckmann und Christian Spindler haben auf einen Schlag mit der Tradition gebrochen, dass die Titelverteidiger bei den offenen münsterschen Squash-Stadtmeisterschaften MS-Open leer ausgehen. Beide Bundesliga-Spieler trugen sich nach 2002 auch in diesem Jahr in die Siegerliste der A-Felder ein.

Die Münsteranerin Brauckmann vom 1. SQCM schlug Jennifer Post vom Bundesliga-Konkurrenten St. Augustin mit 3:9, 6:9, 9:3, 9:6, 9:3. Der Erfolg kam überraschend, da die 19-Jährige zuletzt wegen ihrer Abiturprüfungen nur wenig trainierte. "Zudem ist Jennifer so etwas wie die Angstgegnerin von Eva", erklärte SQCM-Teamsprecher Bernd Adamaschek. An den letzten Erfolg gegen die B-Kadernationalspielerin konnte sich Brauckmann nicht erinnern. Im Finale zahlte sich aus, dass die Münsteranerin auch nach zwei verlorenen Sätzen nicht verzagte und ihr Spiel konzentriert vorantrieb. Posts bekannte Schwäche, nach einer Durststrecke in einer Partie nicht mehr zurück auf den Erfolgsweg zu kommen, schlug ab Mitte des dritten Satzes voll durch.

Gut in Szene setzte sich die Regionalliga-Akteurin Ina Lütkemeyer vom ausrichtenden Regionalligisten Squashboard. Im Spiel um Platz drei musste sie sich erst nach fünf Sätzen gegen die Bonnerin Julie Carnell geschlagen geben.

In der Herrenkonkurrenz war Spindler vom Bundesligisten CW Bonn/Mülheim eine Klasse für sich. Das bekam im Finale Markus Knäpper vom SQCM beim 4:9, 4:9, 2:9 überdeutlich zu spüren. "Christian hat Markus mit technischer Dominanz zermürbt", erklärte Mitorganisator Ralf Brandt. Der 34-jährige Spindler ist körperlich zurzeit topfit und verfügt durch sein Training mit den Bonner Spitzenspielern über die bessere Technik. "Ich bin viel lockerer geworden und sehe die Sache nicht mehr so verbissen", benannte Spindler einen weiteren Grund für seinen ungefährdeten Sieg.

In der Herren-B-Klasse war der Akku von Ralf Brandt nach dem Fünfsatz-Sieg gegen den U16-Europameister Lennart Osthoff leer. Im Finale unterlag der 42-Jährige klar dem Belgier Kris Vanwesemael. "Als Mitverantwortlicher steckte mir die Organisation doch ganz schön in den Knochen", sagte Brandt. Er anerkannte aber sportlich fair den Sieg des Gegners: "Auch topfit wäre es für mich schwer geworden, gegen ihn zu gewinnen."


Bericht: Münstersche Zeitung16.06.2003
Zwei ungleiche Triumphe

Spindler und Brauckmann verteidigen Titel bei den 14. MS-Open

Sieger: Eva Brauckmann und Christian SpindlerMünster - Es hätte das Bild des letzten Jahres sein können, das sich den Zuschauern und Squash-Aktiven nach den Endspielen der 14. MS-Open bot. Denn genau wie im Vorjahr ließen Christian Spindler und Eva Brauckmann die Konkurrenz hinter sich.

Der erste Platz ist jedoch gleichzeitig das Ende der Gemeinsamkeiten, denn unterschiedlicher hätte der Titelgewinn für beide nicht sein können. Spindler (Court-Wiesel Bonn/Mülheim) gab im gesamten Turnierverlauf nicht einen Satz ab und bezwang auch den Münsteraner Markus Knäpper im Finale klar mit 9:4, 9:4 und 9:2.

Eva Brauckmann musste dagegen deutlich mehr kämpfen. Nach einem 0:2-Satzrückstand drehte die Spielerin vom 1. SQC Münster das Finale gegen Jennifer Post noch um, und gewann am Ende mit 3:2 (3:9, 6:9, 9:3, 9:6 und 9:3) gegen ihre ehemalige Angstgegnerin. Ich bin stolz auf Eva, sie hat trotz geringer Vorbereitung toll gespielt, freute sich Bernd Adamaschek vom 1. SQC Münster.

Weniger glücklich war der zweite des Herrenfeldes, Markus Knäpper, nach seinem Endspiel, obwohl der 14. der nationalen Bestenliste bereits vor dem entscheidenden Match genau über die Schwierigkeit der bevorstehenden Aufgabe Bescheid wusste: Aufgrund des Turnierverlaufs liegen die Vorteile bei Christian, urteilte Knäpper hinsichtlich des Substanzverlusts der vorherigen Runden. Tatsächlich sollte der Lokalmatador damit Recht behalten. Spindler wirkte im entscheidenden Moment deutlich frischer und besiegte den sonst so laufstarken Knäpper mit dessen eigenen Waffen: Irgendwann habe ich aufgehört zu laufen. Nur dumm, dass das ausgerechnet im Endspiel war, analysierte der Geschlagene am gestrigen Sonntag bereits mit wiedergefundenem Humor.

Ein weiterer Endspiel-Verlierer war dagegen rundum zufrieden. Turnier-Organisator Ralf Brandt hatte das Finale des B-Feldes verloren, mit seiner Veranstaltung war er jedoch der große Gewinner. Sowohl organisatorisch als auch sportlich ist alles sehr gut gelaufen, freute sich Brandt über die positive Resonanz der Aktiven und die Vielzahl deutscher Talente im Teilnehmerfeld. Es scheint also absolut gesichert, dass Markus Knäpper seine Einschätzung Das kann ich besser im nächsten Jahr bei den MS-Open beweisen darf.


15.06.2003
Titelverteidigung bei den "MS-Open"

Jugendliche drängen mit Macht nach vorn

Erstmalig wurde bei den MS-Open mit der Tradition gebrochen, dass die Vorjahressieger nicht die aktuellen Titelgewinner sind. Will heißen, die Sieger der MS-Open 2002 sind auch die Sieger der MS-Open 2003.

Und das, obwohl in der Damen Konkurrenz Eva Brauckmann vom SQC Münster gegen Jennifer Post aus St. Augustin schon 0:2 hinten lag. Aber das Münsteraner Publikum wollte sich nicht damit begnügen und peitschte Brauckmann mit Ovationen nach vorne, so dass dies sich noch einmal aufbäumte und das Spiel im fünften Satz für sich entscheiden konnte. Jennifer Post hingegen blieb wieder einmal die Erkenntnis, dass nicht die Technik das entscheidende Moment ist, wenn der Kopf nicht will. Auf dem Weg ins Finale ließen allerdings beide nicht viel anbrennen und besiegten ihre Gegnerinnen deutlich.

Sehr gut in Szene setzte sich auch die Squashboarderin Ina Lütkemeyer. Sie verlor das Spiel um den dritten Platz im fünften Durchgang gegen Julie Carnell aus Bonn. Stephanie Rohe ebenfalls SQCM siegte in der Trostrunde.

In der Herrenkonkurrenz konnte der Exmünsteraner Christian Spindler zum Ersten Mal den Titel der offen Münsteraner Squashmeisterschaften verteidigen. Er besiegte den Münsteraner Markus Knäpper deutlich mit 3:0. Spindler, der zu den ausdauerstärksten Spielern Deutschlands gehört, zermürbte seinen Gegner mit technischer Dominanz. „Ich wundere mich eigentlich über mich selbst, dass ich so gut gespielt habe. Aber ich glaube, dass ich viel lockerer geworden bin und die Sache einfach nicht mehr so verbissen sehe. Deswegen konnte ich frei aufspielen“, so Spindler nach dem Spiel. Im Spiel um Platz drei gewann Rob Aerts gegen Ibrahim Gul mit 3:2.

In der B-Kategorie der Damen kam es zu einem reinen Gastfinale. Petra Kratzsch musste sich ebenso ins Finale kämpfen wie ihre belgische Gegnerin Goedele Lepez. Beide schalteten auf ihrem Weg ins Finale die Münsteranerinnen Rita Huber und Annette Dröge vom heimischen Squashboard aus. Wie sehr jedoch beide in ihrem Finale durch Kampfeswillen getrieben wurden zeigt die Tatsache, dass ihr Spiel zeitgleich mit dem Endspiel der Herren A Konkurrenz anfing, allerdings eine halbe Stunde länger dauerte. Nach fünf hartumkämpften Sätzen verlies Petra Kratzsch als Sieger den Court. Gewinnerin in der Trostrunde wurde die Karin Schöter.

In der Klasse Herren B gelang es Brandt wieder nicht, den Turniersieg sein Eigen zu nennen. Im Finale hatte der Squashboarder keine Chance gegen den Sieger Kris Vanwesemael, dem er mit 0:3 unterlag. Brandt, der im Halbfinale den jugendlichen Europameister U16 Lennart Osthoff im fünften Satz besiegte, hatte sein ganzes Pulver verschossen und konnte nur noch zusehen, wie er von dem Gast aus Belgien an die Wand gespielt wurde. „Als Mitverantwortlicher für dieses Turnier steckte mir die Organisation doch ganz schön in den Knochen. Aber Kris hat verdient gewonnen. Er war eine ganze Klasse besser als ich“, zollte Brandt seinem Gegner Lob und Anerkennung. Dritter wurde Lennart Osthoff, der gegen den Squashboarder Klaus Burgholz gewann.

Eindrucksvoll unterstrichen die Jugendspieler, dass in den nächsten Jahren mit ihnen zu rechnen ist. In allen Kategorien mussten die „Alten“ mit ansehen, dass sie leider nur noch Stolpersteine darstellen, allerdings die Siege der Jugend in Zukunft nicht mehr verhindern können. Aber bei genauerem Hinhören kann man auch bei den Jugendlichen noch das mulmige Gefühl in Worten wahrnehmen, wenn es denn heißt: „Gegen wenn ich spiele ist mir doch egal, aber bloß nicht gegen Gero Richter.“

Lob gab es auch an den Turnierveranstalter Squashboard Münster. Konnten doch die anfänglichen Verspätungen des Freitags durch Spielverlegungen in den Griff gebracht werden, so dass es zu keinen unnötigen weiteren Verzögerungen kam. Weiterhin waren alle Teilnehmer begeistert von der schnellen Aktualisierung der Turnierseite im Internet.

Platzierungen in der Übersicht:

Herren A:
1. Platz Christian Spindler
2. Platz Markus Knäpper
3. Platz Rob Aerts
1. Trost Frank Kapplinghaus

Damen A:
1. Platz Eva-Maria Brauckmann
2. Platz Jennifer Post
3. Platz Julie Carnell
1. Trost Stephanie Rohe

Herren B
1. Platz Kris Vanwesemael
2. Platz Ralf Brandt
3. Platz Lennart Osthoff
1. Trost Paul Herbertz

Damen B
1. Platz Petra Kratzsch
2. Platz Goedele Lepez
3. Platz Cindy van Beylen
1. Trost Karin Schöter

Herren C
1. Platz Fabian Göbel
2. Platz Helmut Schlott
3. Platz Stephan Milardovic
1. Trost Stefan Baumann

Herren D
1. Platz Benjamin Wucherer
2. Platz Richard Davies
3. Platz Tilman Fuchs
1. Trost Michael Niehues

Alles über das Turnier erfahren Sie auch im Netz unter www.msopen.de

Mit freundlichen Grüßen, Ralf Brandt


Bericht: Münstersche Zeitung13.06.2003
MS-Open mit Teilnehmerrekord

Hochkarätige Besetzung beim Westfalenklassiker / Auftakt heute

Münster - Die 14. Auflage der offenen Meisterschaften "MS-Open" erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Auch jenseits der Landesgrenzen weckt das Turnier vom Squashboard Münster ausgerichtete Turnier das Interesse der nationalen Squash-Elite. Nachdem die Veranstalter im vergangenen Jahr 96 Teilnehmer registriert hatten, wurde jetzt bei der Neuauflage, die heute und Morgen über die Bühne geht, erstmals die 100er Grenze gesprengt. "108 Squasher haben gemeldet. Es ist aber auch gut möglich das noch weitere hinzukommen. Denn erfahrungsgemäß ist die Fluktuation in den letzten Tagen vor Turnierbeginn relativ groß", lässt Ralf Brandt durchblicken, dass die Verantwortlichen von Squashboard Münster vor allem Improvisationsgeschick an den Tag legen müssen, um einen reibungslosen Turnierverlauf zu ermöglichen.

In sportlicher Hinsicht lässt der Westfalenklassiker keinerlei Wünsche offen, wie Brandt zu verstehen gibt: In den A-Kategorien der Damen- und Herren-Konkurrenz finden sich fast ausschließlich Spieler mit Bundesliga-Format wieder. In den B-Feldern ist schon eine gute Oberliga-Spielstärke erforderlich, um überhaupt unter die ersten Acht vorzustoßen."

Das Damenfeld wird von Lokalmatadorin Eva-Maria Brauckmann vom 1. SQC Münster angeführt. Die Titelverteidigerin hat allerdings in Jennifer Post vom Bundesligisten St. Augustin, der Dortmunderin Sabine Juskiewicz und in Karin Eiting (Hünxe) starke Konkurrenz. Ina Lütkemeyer vom heimischen Club Squashboard 81 will versuchen, in die Phalanx dieser Elite einzubrechen. Im B-Feld sind mit Vera Efkemann, Rita Huber, Yvonne Sprenger und Yvonne Elger gleich mehrere Squasherinnen aus Münster am Start.

Bei den Herren ist Markus Knäpper vom 1. SQC Münster als 14. der nationalen Bestenliste Topfavorit. Härtester Widersacher dürfte der ehemalige Münsteraner Christian Spindler (Court-Wiesel Bonn/Mülheim) sein. Der 54. der deutschen Besten- und Neunte der NRW-Landesliste strebt ebenso wie Vorjahres-Finalist Alexander Hoppe einen Platz auf dem Treppchen an. Im B-Feld haben mit Gero Richter, Andreas Kaulfuß, Ralf Brandt und Klaus Burgholz gleich vier Akteure von Squashboard gemeldet. Dabei ist auch Christian Meyer, der in der kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga für den SQCM spielen wird.

Für die 14. Auflage der "MS-Open" sind die Ausrichter besonders gerüstet. "Wir wollen keine Bremer Verhältnisse", erläutert Brandt im Rückblick auf die jüngste Veranstaltung in der Hansestadt. Dort wurde beim Ranglistenturnier um den Bremer Schlüssel bis in die frühen Morgenstunden gespielt, was sich zwangsläufig auf das sportliche Niveau auswirkte. Squashboard hat sich deshalb einen zeitlichen Rahmen gesteckt, der den Turnierverlauf auf maximal 23 Uhr begrenzt. Der erste Aufschlag erfolgt heute um 16 Uhr im Squashcenter an der Borkstraße. Morgen geht es um 9:30 Uhr weiter. Die Entscheidungen fallen voraussichtlich ab 18 Uhr in den Finalbegegnungen. Für Squash-Fans, die das Event interaktiv verfolgen möchten, haben die Ausrichter einen Live-Ticker eingerichtet, der über die Seite www.msopen.de abrufbar ist.


Bericht: Westfälische Nachrichten12.06.2003
Spielerische Klasse bei den MS-Open

Münster - Dieses Turnier hat das Zeug zum Westfalenklassiker. Die MS-Open, die der Squashboard Münster heute und morgen austrägt, sind bei den Squashern aus der Region so beliebt, dass nur zwei der 110 möglichen Startplätze freiblieben.

In den Courts an der Borkstraße findet sich zur Freude der Veranstalter nicht nur Masse, sondern auch Klasse. "In den B-Feldern ist schon eine gute Oberligastärke erforderlich, um überhaupt unter die ersten acht vorzustoßen", erklärt Squashboard-Sprecher Ralf Brandt.

Von den A-Feldern ganz zu schweigen, denn hier führen Akteure mit Bundesligaformat die Setzlisten an. In beiden Feldern zählen die Lokalmatadoren zu den Favoriten. Sowohl Markus Knäpper als auch Eva Brauckmann vom 1. SQCM sind an Position eins gesetzt.

Knäpper, Nummer 14 in Deutschland, muss sich allerdings auf harte Konkurrenz einstellen. An zwei gesetzt, wird ihm der Ex-Münsteraner und Titelverteidiger Christian Spindler vom Bundesligisten CW Bonn/Mülheim das Leben schwer machen. Zu beachten ist auch der Belgier Rob Aerts, der wie Knäpper auch in seinem Heimatland für Berkven aufschlägt. Abzuwarten bleibt die Spielstärke des pakistanischen Jugend-Nationalspielers Ibrahim Gul.

Bei den Damen dürfte Jennifer Post vom Bundesliga-Konkurrenten St. Augustin die schärfste Rivalin für Eva Brauckmann sein. Gespannt ist Brandt auf das Abschneiden der Boarderin Ina Lütkemeyer, die in der vergangenen Regionalliga-Saison sportlich einen großen Schritt nach vorn machte.

Die Spiele starten heute ab 16 Uhr und morgen ab 9.30 Uhr. Das Finale steigt gegen 18.30 Uhr.


11.06.2003
Vorbericht MS-Open 2003

Münster - Jennifer Post und Eva Maria Brauckmann führen bei den Damen die Setzliste der MS-Open an. Bei den Herren sind Markus Knäpper und Christian Spindler die Top Gesetzten.

Wieder ruft der Westfalenklassiker und wieder kommen sie aus ganz NW. Waren es letztes Jahr 96 Teilnehmer, so sind es dieses Jahr 108. „Es sind genau noch zwei Plätze frei, das zeigt, dass sich das Turnier noch einmal um zehn Prozent entwickeln konnte. Für ein eineinhalb Tage Turnier, sind wir somit an unsere Grenze gestoßen“, so Turnierorganisator Stefan Brinkmann. „Da das Internet mittlerweile fester Bestandteil unseres Lebens ist, haben die Teilnehmer dieses Medium auch hauptsächlich für die Anmeldung genutzt. Neunzig Prozent haben über die Seite www.msopen.de ihre Starterberechtigung erhalten“, so Brinkmann weiter.

Nicht nur die Masse sondern auch die Klasse gibt es dieses Jahr bei den MS-Open zu sehen. „In den A Kategorien, der Damen- und Herrenkonkurrenz befinden sich fast ausschließlich Spieler mit Bundesligaformat wieder. In den B- Feldern ist schon eine gute Oberligaspielstärke erforderlich, um überhaupt unter die ersten Acht vorzustoßen“, bewertet Ralf Brandt das Niveau.

Das Damenfeld wird von der Vorjahressiegerin Eva Maria Brauckmann angeführt. An Position Zwei gesetzt ist Jennifer Post vom Bundesligisten St. Augustin. An Position Drei greift die Dortmunderin Sabine Juzkiewicz in das Turniergeschehen ein, an Position Vier Karin Eiting aus Hünxe. Ina Lütkemeyer ist die einzige Spielerin des Squashboard 81, die versuchen wird, ein Platz auf dem Treppchen zu erreichen. Vorjahresfinalistin Tanja Scheer legt zurzeit eine Sportpause ein und ist somit nicht mit von der Partie. Sollte Simone Korell, die derzeitig in Münster eine Ausbildung zum Physiotherapeuten absolviert noch kurzfristig zusagen“ kann es natürlich sein, dass wir das Feld noch umstellen müssen.“

In der B-Kategorie kann die Vorjahressiegerin Beate Leuchtenberg (früher Böing) leider auf Grund einer Verletzung nicht erscheinen. Sie wird allerdings von ihren Mannschaftskameradinnen Vera Efkemann und Annette Dröge vertreten werden. Weitere Spielerinnen aus Münster sind Rita Huber, Yvonne Sprenger und Yvonne Elger.

Bei den Herren versucht der Exmünsteraner und Vorjahressieger Christian Spindler seinen Vorjahrestitel zu verteidigen. An Position Eins ist jedoch Markus Knäpper gesetzt, der derzeitig die Position 14 der deutschen Rangliste belegt. An Drei hat der Vorjahresfinalist Alexander Hoppe sein Kommen zugesagt, an Position vier befindet sich Frank Kapplinghaus aus Gelsenkirchen.

Im B-Feld der Herren sind es mit Richter, Kaulfuß, Brandt und Burgholz gleich vier Akteure aus den Reihen des Squashboard, die versuchen werden, sich den Turniersieg zu sichern. Christian Meyer, der in der kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga für den SQCM spielen wird, wird ebenfalls im B-Feld teilnehmen Da die B-Konkurrenz mit ca. 24 Teilnehmern das größte Turnierfeld darstellt, werden die Spieler am Freitag ab ca. 16.00 Uhr mit ihren Spielen beginnen. Weiter geht es dann am Samstag ab ca. 9.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr. Weitere Akteure aus Münster sind in den Feldern C und D bei den Herren vertreten.

Weiteste Anreise für dieses Turnier hat Ibrahim Gul aus Pakistan in Kauf genommen. Der für sein Land in der Jugendnationalmannschaft spielende Pakistani hatte sich mit noch fünf weiteren Spielern aus Pakistan angemeldet, die wie er am letzten Wochenende das Turnier in Bremen bestritten. Fehlende Visa verhinderten allerdings den Start der „pakistanischen Tiger“ in Münster.

Alles über das Turnier erfahren Sie auch im Netz unter www.msopen.de

Mit freundlichen Grüßen, Ralf Brandt

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Turnierfacts

" Das knappste Herren-A-Finale war das Endspiel der MS-Open 2014 zwischen Tim Weber und André Haschker mit 93 Punkte (11:9, 5:11, 6:11, 13:11, 11:5) [PARS11], Tim Weber musste sogar einen Matchball abwehren. "