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Berichte zu den MS-Open 2013

Alle Vor- und Nachberichte sowie Pressemitteilungen der MS-Open Alle Vor- und Nachberichte sowie Pressemitteilungen der MS-Open

Nachfolgend findet Ihr alle Turnierberichte zu den MS-Open 2013. Auf dieser Seite listen wir alle Berichte der Westfälischen Nachrichten und Münsterschen Zeitung, sowie Pressemitteilungen vom Squashboard Münster auf.

Bericht: Westfälische Nachrichten17.06.2013
WN: Lebenszeichen vom Squash

Münster. „In fünf Minuten gibt´s Siegerehrung“ ruft Ralf Brandt von oberhalb der Tribüne durch die Halle. Grinsend fügt der Squashtrainer und Organisator der MS-Open hinzu: „Auch für dich, Felix!“ Besagter Felix Göbel (ST Aplerbeck) liegt völlig entkräftet auf dem harten Hallenboden.

Gerade hatte er im Herren-Finale deutlich seine Grenzen von Tim Weber (Black & White RC Worms) aufgezeigt bekommen, ringt nun nach dem 3:11, 2:11 und 3:11 nach Luft und Fassung. In den nur 17 (!) Minuten war der Klassenunterschied zwischen 1. Und 2. Bundesliga mehr als deutlich geworden.

Viel zu bestaunen gab es für die Zuschauer bis auf einen fehlerfrei aufspielenden Weber demnach nicht, dennoch entwickeln sich die MS-Open, die am Wochenende in die 28. Auflage gingen, für alle Beteiligten äußerst positiv. Während die Sportart Squash in leistungssportlicher Hinsicht schwere Zeiten durchzustehen hat, hält Münster die Fahne weiterhin hoch und stellt mittlerweile das erfolgreichste Turnier in ganz Nordrhein-Westfalen.

Ein Verdienst von Ralf Brandt und Stefan Brinkmann, denn die Beiden lassen sich immer etwas Neues einfallen, um das Turnier mitsamt seinen Abläufen und Serviceleistungen zu verbessern. Da wäre zunächst ein Internetauftritt der einmalig in Deutschland ist: Die MS-Open präsentieren eine eigene Webseite, auf der sogar ein Liveticker zu den jeweiligen Partien zur Verfügung steht. „Damit liegen wir in ganz Deutschland klar vorne“, erklärt Brandt nicht ohne Stolz.

Und es wird noch besser. Im nächsten Jahr wird ein Livestream vom Center Court auf der Seite zu finden sein. Davon profitieren zwar eher potentielle Zuschauer, aber auch für die Spieler hat die Medienaffinität des Organisationsteams große Vorteile. So kann dieses bei etwaigen Verspätungen flexibel reagieren, genauer: Paarungen per PC austauschen und (vor)verlegen. Auf diese Weise kam es in den letzten vier Jahren nie zu Störungen bei den Startzeiten, unfreiwillige Nachschichten wie bei anderen Turnieren lassen sich vermeiden. „Wir waren bisher sogar immer eher fertig als geplant“, erklärt Brandt.

Eva Brauckmann konnte im B-Feld der Herren locker mithalten.

Eva Brauckmann konnte im B-Feld der Herren locker mithalten und musste sich erst im Finale geschlagen geben.

Das traf wie bereits erwähnt auch für Turbo-Weber zu. Bei den Damen ging es immerhin über vier Sätze: Nele Hatschek vom SRV im Westen war erfolgreich und verhinderte damit einen „Heimtitel“, als die Münsteranerin Nicole Wilp (Squashboard Münster) mit 9:11, 11:2, 11:1 und 11:6 besiegte.

Ebenfalls im Finale unterlag Wilps Teamkollegin Eva Brauckmann – doch dieser zweite Platz ist mehr als bemerkenswert, denn Brauckmann startete bei den Herren B.

Bericht der Westfälischen Nachrichten - Von Sebastian Vogel


Bericht: Münstersche Zeitung17.06.2013
MZ: Weber besticht mit Wucht und Präzision

MÜNSTER Der ideale Squashspieler ist flink auf den Beinen, verfügt über einen explosiven Antritt, besticht durch Übersicht und Reaktionsschnelligkeit und kann sein Spiel ansatzlos variieren. Anschauungsunterricht in Sachen Squash boten am Wochenende die 22. MS-Open, zu denen der Squashboard Münster ins Sportcenter an der Borkstraße geladen hatte.

Eine undankbare Tradition fortsetzend, standen die offenen münsterschen Stadtmeisterschaften – das größte Squash-Turnier auf Landesebene – auch in diesem Jahr im Zeichen eines parallelen Großevents: Die Team-WM stahl den Veranstaltern mehrere Akteure aus den Reihen der Nationalmannschaft. „Gegen eine WM kann man nicht an-stinken“, so Klub-Sportwart Ralf Brandt.

Eva Brauckmann, Tim Weber, Mario Vincenzino

Tim Weber (Mitte) dominierte die Herren-A-Konkurrenz, Mario Vincenzino (r.) siegte bei den Herren B vor der Münsteranerin Eva Brauckmann. (Foto Tronquet)

Chancenloser Finalgegner

Verstecken brauchte sich der Klassiker dennoch nicht: Allen voran der frisch gebackene deutsche Mannschaftsmeister Tim Weber (Black & White RC Worms) verlieh dem 90-köpfigen Feld eine hochwertige Note: Der 25-jährige – Typ „idealer Squashspieler“ – marschierte in der Herren-A-Konkurrenz ohne Satzverlust ins Finale, scheinbar mit dem schwarzen Gummiball im Bunde, den er mit wuchtiger Präzision durch den Court jagte. Einem Gejagten glich auch Finalgegner Felix Göbel (ST Aplerbeck), der sichtbar an seine körperlichen Grenzen stieß. Mit einem überlegenen Dreisatzsieg (11:3 / 11:2 / 11:3) krönte sich Weber zum Champion der MS- Open, was ihm ein Preisgeld von 500 Euro bescherte. „Ein Selbstläufer war es nicht, ich musste schon arbeiten. Angestrebt hatte ich den Titel aber ohne Frage“, kommentierte der Nationalspieler seinen ersten Titel in Münster.

Nur acht Damen

Strukturschwach präsentierte sich die Damen-A-Konkurrenz: Lediglich acht Spielerinnen hatten gemeldet. „Es zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamtdeutschen Raum“, so ein ratloser Brandt. Erfreut zeigte er sich allerdings über den Triumph der erst 16-jährigen deutschen Jugendmeisterin Nele Hatschek (SC Olymp Dorsten), die im Halbfinale überraschend Titelverteidigerin Lisa Seidensticker ausschaltete und im Finale einen überzeugenden Viersatzsieg gegen die Münsteranerin Nicole Wilp feierte.

Five-Shoot-Out-Weltmeister darf sich seit gestern der Bad Hamborner Christian Wucherer nennen. Bei der inoffiziellen WM in der Speed-Variante des Squash (gespielt wird in einem Satz mit fünf Gewinnpunkten) ließ er Lokalmatador Markus Havelt im Finale keine Chance.

Von Frederik Töpel - Bericht der Münsterschen Zeitung


Bericht: Westfälische Nachrichten15.06.2013
WN: Münster oder Mühlhausen

Münster. „Wenn vier woanders streiten, freut sich der Fünfte“, kommentiert Turnierorganisator Stefan Brinkmann das Feld der knapp 90 gemeldeten Aktiven für die Münster Open im Squash am Samstag und Sonntag auf den Plätzen an der Borkstraße.

Zeitgleich findet die „World Men`s Team Championship 2013“ im französischen Mühlhausen statt. Naturgemäß auch die erste Adresse für Deutschlands beste Squasher – unter anderem für André Haschker, Sieger der MS-Open 2011, und Raphael Kandra, der im vergangenen Jahr in Münster gewann. Beide sind mit der deutschen Nationalmannschaft im Einsatz und fehlen in Münster.

Squash: MS-Open in Konkurrenz zur Mannschafts-WM

Das nationale Top-Quartett ist also verhindert, die Nummer fünf ist prompt Top-Favorit in der Domstadt. „Mit dem Wormser Tim Weber haben wir aber nicht nur den letztjährigen Dritten am Start, sondern auch einen frisch gekürten Deutschen Mannschaftsmeister“, so Brinkmann.

Der Mühlheimer Marco Schoeppers, belegt Platz zwei der Setzliste, gefolgt von dem Dortmunder Dustin Eickhoff und dem Hamborner Bundesligisten Christian Wucherer. Das Einstiegskriterium für das A-Feld ist obere Regionalliga-Spielstärke.

Auch Münsters Ex-Nationalspielerin Eva Brauckmann und Seniorin Simone Korell haben bei den Männern gemeldet, um den Gummiball hinterherzujagen.

Simone Korell nimmt es wieder mit den Männern auf.

Simone Korell nimmt es wieder mit den Männern auf.

Bei der Herren B Konkurrenz finden sich Spieler aus Oberliga und Regionalliga wieder.

Bericht der Westfälischen Nachrichten


Bericht: Münstersche Zeitung15.06.2013
MZ: Elite jagt den Gummiball

Münster. Seit 22 Jahren organisiert der Squashboard Münster mit den MS-Open ein Turnier, das zu den Klassikern der Szene gehört. Heute und morgen trifft sich die Elite zum neuerlichen Vergleich in Münsters Mekka an der Borkstraße beim größten Turnier auf Landesebene.

Squash: 28. Aufllage der MS-Open im Sport-Center an der Borkstraße

Die Vorfreude auf die 28. Auflage trübt bei Turnierorganisator Stefan Brinkmann allerdings die Terminüberschneidungen mit der derzeit laufenden Team-WM in Mühlhausen (Frankreich). „Die nimmt uns die Filetspitzen vom Turniermenü“, so Brinkmann, der dadurch auf die Sieger der beiden Vorjahre, André Haschker und Raphael Kandra, verzichten muss.

Deutscher Meister am Start

Dass trotzdem nicht nur Masse sondern auch die Klasse im 90-köpfigen Turnierfeld zum Schläger greift, beruhigt Brinkmann dann doch etwas. „Mit dem Wormser Tim Weber haben wir nicht nur den Vorjahresdritten am Start, sondern auch einen frisch gekürten Deutschen Mannschaftsmeister.“

Der Mühlheimer Marco Schoeppers belegt Platz zwei der Setzliste - gefolgt vom Dortmunder Dustin Eickhoff und dem Hamborner Bundesligisten Christin Wucherer, die auf Rang drei und vier des Tableaus stehen. Einstiegskriterium für dieses A-Feld ist obere Regionalspielstärke. Auch Münsters Ex-Nationalspielerin Eva Brauckmann und Seniorin Simone Korell haben mangels Konkurrenz erneut bei den Männern gemeldet. Qualitativ stark geht´s auch im Five-Shoot-Out-Wettbewerb zu, einer Speed-Squash-Variante, die sich längst etabliert hat. Innerhalb von fünf Gewinnpunkten – so lange dauert ein Spiel –kann alles passieren. Das Feld wird angeführt von Ralf Ibele vom ST Aplerbeck an.

Korell startet bei den MS-Open in der Männerkonkurrenz

Auch Simone Korell, Weltmeisterin bei den Masters, startet bei den MS-Open - in der Männerkonkurrenz

In der Herren-B-Konkurrenz für Spieler von der Oberliga bis zur Regionalliga gehört Peter Russ (1.SC Rheine), Sieger von 2010, erneut zu den Favoriten. In den Kategorien Herren C und D tummeln sich Spieler, die unterhalb der Oberliga aktiv sind.

Wenige Damen

„Bei den Damen ist die dagegen die Teilnehmerzahl recht dünn“, so Brinkmann. Immerhin: Vorjahressiegerin Lisa Seidenstricker aus Bielefeld ist wieder mit dabei, auch die Dritte, Nicole Wilp aus Münster. Chancen räumt der Turniermacher ebenso Nele Hatschreck, Deutsche Jugendmeisterin aus Dorsten, ein.

Auf dem Turnierprogramm steht auch wieder die WM im Spindschießen Eine Eigenkreation der Münsteraner, bei der ein Squashball mit dem Schläger in einen Spind geschossen werden muss. Eine Variante aus Minigolf, Billard und Squash. Der Austragungsort ist eine Umkleidekabine.

Die MS-Open starten heute und morgen jeweils um 10 Uhr. Morgen um 16 Uhr stehen die Sieger fest.

Bericht der Münsterschen Zeitung


14.06.2013
MS-Open im Zeichen der TeamWM

„Wenn vier woanders streiten, freut sich der Fünfte. Mit anderen Worten „Eine Grand ohne Vier und es spielt die Fünf“, kommentiert Turnierorganisator Stefan Brinkmann das Feld der knapp 90 gemeldeten Aktiven. Hatte man in den Jahren zuvor mit den Highlights Olympia und Fußball WM als Stolpersteine zu kämpfen, so ist es jetzt die World Men´s Team Championship 2013 in Mulhouse, die den MS-Open Organisatoren die Filetspitzen vom Turniermenü nimmt.

Andrè Haschker Sieger der MS-Open 2011 und Raphael Kandra, der letztjährige MS-Opensieger sind im Dienste der Nationalmannschaft unterwegs.

Wie schon in den Jahren zuvor, findet der Saisonauftakt wieder mit dem größten Turnier auf Landesebene in Münster statt. Auch im Vergleich zu den Turnieren im Land rangiert der Westfalenklassiker im Wettbewerbsoberhaus.

Tim Weber führt die Setzliste an. Five-Shoot-Out und Spindschießen suchen neuen Weltmeister.

„Mit dem Wormser Tim Weber haben wir aber nicht nur den letztjährigen Dritten am Start, sondern auch einen frisch gekürten Deutschen Mannschaftsmeister“. An Position zwei ist Marco Schoeppers (Mülheim) gefolgt von Dustin Eickhoff (ST Aplerbeck). Der Hamborner Bundesligist Christian Wucherer belegt Platz vier der Setzliste gefolgt von Alex Schuttkowski (Remscheid/Schwelm). Das Einstiegskriterium für das A-Feld ist obere Regionalligaspielstärke.

Auch Münsters Ex-Nationalspielerin Eva Brauckmann und Seniorin Simone Korell haben bei den Männern gemeldet, um den Gummiball hinterherzujagen.

Gleiche Qualität und mit „WM-Flair“ wird es im Five-Shoot-Out, dem Turnier im Turnier zugehen. Diese Speed-Squash-Variante hat sich mehr als etabliert. Innerhalb von fünf Gewinnpunkten – so lange dauert ein Spiel – kann alles passieren. Ein großes Feld, alle Leistungsklassen zusammen und zwei Weltmeister garantieren für Squash auf höchstem Niveau. Der aktuelle Weltmeister Ralf Ibele führt das Feld an.

Ebenfalls wieder stattfinden wird die letztjährig erstmals ausgerichtete „WM“ im Spindschießen. Hier wird von einer Base aus versucht, den Squashball mit dem Schläger in einen Spind zu schießen. Eine Variante aus Minigolf, Billard und Squash. Der Austragungsort: eine Umkleidekabine. Die Regeln: ganz einfach. Ein Spieler bestimmt einen Spind und den Standort, von dem aus geschlagen werden soll, die sogenannte Base. „Er bestimmt auch, wie sehr der Spind geöffnet ist und ob Gegenstände darin liegen“, erklärt Daniel Nölleke, Miterfinder der Sportart und Präsident des DSpSV (Deutscher Spindschießen Verband).

Bei der Herren B Konkurrenz finden sich die Spieler aus Oberliga und Regionalliga wieder. Peter Russ, Sieger von 2010 wird wieder versuchen, das Finale zu erreichen. Mit Roland Diebowski, Andreas Bürmann und Valentin Erler sind allerdings drei Spieler von ähnlichem Format, die sich gerne in die Siegerliste eintragen würdeen.

„Bei den Damen ist die Teilnehmerzahl leider recht dünn“, so Brandt. Vorjahressiegerin Lisa Seidensticker ist wieder mit dabei, sowie die Dritte Nicole Wilp aus Münster. Nele Hatscheck, deutsche Jugendmeisterin aus Dorsten, wird aber sicherlich auch ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden wollen.

In den Kategorien Herren C und D wird man an diesem Wochenende Oberliga, Verbandsliga und Landesligaspieler sowie Hobbyspieler antreffen. Hier findet man viele Akteure aus Münster und dem nahem Umfeld.

Da die A- und B-Konkurrenz mit 24 Teilnehmern die größten Turnierfelder sind, werden die Spieler am Samstag ab ca. 9.30 Uhr mit ihren Spielen im Sportcenter an der Borkstrasse beginnen. Weiter geht es dann am Sonntag ab ca. 10.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr.

Alles über das Turnier erfahren Sie auch im Netz unter www.msopen.de

Alles über die WM Spindschießen unter www.spindschiessen.de

Mit freundlichen Grüßen,

Ralf Brandt

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